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Juli

himmel juliAm 15. Juli fällt 23:00 Uhr noch in die nautische Dämmerung, aber schon acht Minuten später beginnt die astronomische Dämmerung.

Vom Frühlingsdreieck ist Regulus im Löwen verschwunden Vom Löwen sind nur noch Reste über dem Horizont zu finden.

Die Ekliptik steigt im Südosten im Wassermann über den Horizont und verläuft dann durch die Sternbilder Steinbock, Schütze, Schlangenträger, Skorpion, Waage, Jungfrau und Löwe.

Im Meridian stehen Skorpion, Schlangenträger und Herkules. Der Skorpion ist ein sehr südliches Tierkreissternbild. Die südlichen Teile schaffen es hier nicht über den Horizont. In Spanien hat man eher Chancen, den Skorpion komplett zu sehen. Dies gilt auch für den Schützen, in dem die Sonne im Dezember den südlichsten Punkt ihrer Bahn erreicht.

Das Sommerdreieck, gebildet von Deneb (Schwan), Wega (Leier) und Atair (Adler) steht hoch im südöstlichen Himmelsquadrant. Auch die kleineren Sommersternbilder sind jetzt gut zu sehen, wie Füchschen, Pfeil und Delfin.

Bekannte Deep-Sky-Objekte in diesem Himmelsbereich sind in der Leier der Ringnebel M 57 und der Kugelsternhaufen M 56 sowie im Füchschen der Hantelnebel M 27.

Im Nordosten hat sich Pegasus zurück gemeldet. Noch steht er nur in geringer Höhe. Auch Andromeda ist vollständig aufgegangen. Bis wir einen Blick auf die Andromedagalaxie werfen können, müssen wir allerdings noch etwas warten.

Der Bärenhüter hat sich jetzt auf den südwestlichen Teil des Himmel geschafft. Er steht aber noch sehr hoch und kann gut gesehen werden. Die Jungfrau steht bereits nahe am Horizont.Die Galaxien des Virgo-Clusters sollten aber noch machbar sein.

Im Nordwesten ist der Große Bär etwas tiefer zu finden als im Monat zuvor, aber er steht für Beobachtungen immer noch günstig.

Wenn man sich die Karte genauer anschaut, wimmelt es nur so von Messier-Objeken.Ob wir die in den Sternbildern Schütze und Skorpion alle auffinden können, ist fraglich. Dazu stehen sie für uns zu weit südlich. Charles Messier hatte auch von einer Sternarte am Mittelmeer beobachtet. Da waren die Bedingungen wesentlich günstiger.

Aber auch an anderen Stellen ist der Himmel übersät von Deep-Sky-Objekten, von denen viele unserem Teleskop zugänglich sind.