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Sonne - Mond - Planeten - Sterne

Planeten

Merkur - Venus - Mars - Jupiter - Saturn  - Uranus - Neptun

  Statt wie bisher eines Monatsdiagramms der einzenen Planeten will ich an Tagesdiagramm für alle Planeten zusammen an jedem einzelnen Beobachtungstag zeigen.


sbd0510Am 5. Oktober, unserem ersten Beobachtungsabend, wird der Mond nicht stören. Er geht bereits um 17:45 Uhr unter.
Merkur zieht sich zu Beginn der bürgerlichen Abenddämmerung (hier blau) vom Himmel zurück. Er kann nicht gesehen werden.
Venus geht sogar schon vorher unter. Auch bei ihr haben wir keine Chance.
Mars ist Objekt der ersten Nachthälfte. Wir werden ihn bis Mitternacht sehen können. Danach steht er zu tief über dem Horizont, um noch eindrucksvoll im Teleskop auszusehen.
Jupiter geht um 20:33 Uhr, während der astronomischen Dämmerung (dunkelgrau) unter. Bei Öffnung der Sternwarte um 20 Uhr steht er gerade noch 4 Grad über dem Horizont. Es lohnt nicht mehr, ihn mit dem Teleskop aufzusuchen.
Saturn geht um 22:54 Uhr, während der astronomisch dunklen Nacht (schwarz). Um 21 Uhr steht er noch 12 Grad über dem Horizont. Wenn wir um 20 Uhr beginnen, können wir ihn noch über eine Stunde ausgiebig betrachten.
Uranus erreicht am 24. Oktober seine diesjährige Opposition. Er ist bereits von Einbruch der Dunkelheit während der ganzen Nacht an am Himmel zu sehen.
Neptun befand sich am 7. September in Opposition zur Sonne. Auch er ist fast während der ganzen Nacht zu sehen. Kurz nach fünf Uhr wird er untergehen.
         
sbd1210Am 12. Oktober steht bei Beginn unserer Beobachtung die Sichel des zu 15 % beleuchteten Mondes noch 6 Grad über dem westlichen Horizont. Wir können einen Blick darauf merken.
Merkur und Venus sind nicht zu sehen.
Mars kann bis Mitternacht am Westhimmel gesehen werden.
Jupiter dürfen wir für Beobachtungen abschreiben.
Saturn kann bis 21 Uhr beobachtet werden. Danach steht er zu tief.
Uranus ist immer noch von Beginn der Dunkelheit bis vor Anbruch der Morgendämmerung zu sehen.
Neptun kann bis etwa 3 Uhr im Teleskop gesehen werden.

sbd19.10.Am 19. Oktober wird uns der zu 77 Prozent beleuchtete Mond während unseres gesamten Beobachtungsabends begleiten. Er geht erst gegen 2 Uhr unter.
Merkur und Venus sind unsichtbar.
Mars kann noch bis Mitternacht beobachtet werden. Danach verschlechtert sich sein Anblick zusehends. Jupiter geht jetzt am Ende der nautischen Dämmerung (hellgrau) unter.  Er genießt jetzt eine Beobachtungspause.
Saturn sollten wir gleich nach 20 Uhr ansteuern, da er um 21 Uhr noch 7 Grad über dem Horizont steht. Um 22:03 Uhr wird er untergehen.
Uranus und Neptun sind weiterhin optimal zu beobachten.
sbd2610Am 26. Oktober, zwei Tage nach Vollmond, ist der Mond noch zu 94,5 Prozent beleuchtet. Auch wenn man sieht, dass ihm auf der rechten Seite etwas fehlt, ist er immer noch sehr hell und überstrahlt viele Sterne und erst recht Deep-Sky-Objekte (Nebel, Sternhaufen, Galaxien).
Merkur und Venus halten sich noch immer zurück.
Mars ist nach wie vor als heller Stern am Westhimmel zu sehen. Um Mitternacht steht er noch 9 Grad über dem Horizont, im Teleskop wird sich sein Anblick jetzt rapide verschlechtern.
Jupiter geht immer noch während der nautischen Dämmerung unter. Bei Öffnung der Sternwarte hat er sich schon längst vom Himmel zurückgezogen.
Saturn sollten wir gleich nach 20 Uhr mit dem Teleskop ansteuern. Er steht dann noch 10 Grad über dem Horizont. Schon bald wird sein Anblick durch die dichtere Atmosphäre in Horizontnähe getrübt.
Uranus und Neptun können nach wie vor unter günstigen Bedingungen beobachtet werden. Allerdings bietet Uranus nur ein kleines Scheibchen und Neptun ist von einem Stern kaum zu unterscheiden.