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Der Sternenhimmel

Der Oktober gehört schon voll und ganz dem Herbst. Am 29. Oktober endet die Sommerzeit. Denken sie daran, die Uhren eine Stunde zurückzustellen.
Himmel am 05. Oktober

Die Karten auf dieser Seite sind mit dem Programm Stellarium erstellt. Ich habe 21 Uhr als Zeitpunkt gewählt, da um diese Zeit die Dämmerung schon weit fortgeschritten .

Von den Frühjahrssternbildern steht der Bärenhüter mit dem hellen Stern Arktur noch am Westhimmel zu sehen. Arktur steht schon recht tief.  In den nächsten Wochen wird er vom Abendhimmel verschwinden.

Die Sommersternbilder sind jetzt weitgehend auf der westlichen Himmelshälfte angelangt. Lediglich Deneb, der Hauptstern des Schwans, steht noch auf der Osthälfte, fast im Zenit.

Die Ekliptik, die scheinbare Bahn der Sonne, zieht sich durch die Sternbilder Stier (erst teilweise aufgegangen), Widder, Fische, Wassermann, Steinbock, Schütze und Schlangenträger. Vom Skorpion ist nichts mehr zu sehen.

Am Osthimmel machen jetzt die Sternbilder Pegasus und Andromeda auf sich aufmerksam. Die drei hellsten Sterne des Pegasus bilden zusammen mit dem hellsten Stern der Andromeda das Herbstquadrat, das den Herbsthimmel dominiert. 

Tief im Osten lauert bereits der Winter. Im Nordosten ist der Fuhrmann mit Capella weitgehend aufgegangen. Capella, einer der hellsten Sterne am Himmel, ist für uns zirkumpolar. Und er ist ein Eckpunkt des Wintersechsecks.

Erste Teile des Stiers, voran die Plejaden, sind ebenfalls schon im Nordosten zu sehen.

Die Milchstraße durchquert die Sternbilder Schütze, Schild, Adler, Pfeil, Füchschen, Schwan, Eidechse, Kepheus, Kassiopia und Perseus.

Der Planet Mars steht relativ hoch im Steinbock noch knapp in der Osthälfte des Himmels.

Saturn im Schützen ist deutlich tiefer.

Auch für Deep-Sky-Freunde gibt der Himmel einiges her. In der Leier ist wohl am bekanntesten der Ringnebel, Messier 57, ein planetarischer Nebel. Der Kugelsternhaufen Messier 56, auch in der Leier, ist weniger bekannt.
Ein weiterer planetarischer Nebel, Messier 27, der Hantelnebel, ist im Sternbild Füchschen zu finden.


Himmel 12.10.Am 12. Oktober ist im Westen von Arktur nicht mehr viel zu sehen. Genau genommen steht er noch 8 Grad über dem Horizont und wird auf der Karte durch Gebäude oder Buschwerk verdeckt.

Mars hat seine höchste Stelle am Himmel nahezu erreicht. Er steht 20 Grad über dem Horizont.

Deneb im Schwan hält sich immer noch in Zenitnähe auf, hat aber den Meridian überschritten und steht jetzt auch auf der westlichen Himmelssphäre.

Teile des Pegasus haben den Meridian fast erreicht.

Im Nordosten sind weitere Teile des Stiers über den Horizont gestiegen.


Im Herkules können wir den bekanntesten Kugel- sternhaufen des Nordhimmels, Messier 13, bestaunen.

Ein weiterer Kugelsternhaufen im Herkules ist Messier 92.

Herkules ist ein Sternbild des Frühsommers. Es sinkt jetzt schnell auf den Westhorizont zu.

 










HImmel 19. OktoberAm 19. September sind im Nordwesten die südlichen teile des Bärenhüters verschwunden. Bis Frühjahr müssen wir auf Arktur warten.

Vom Schlangenträger sind die südlichen Teile untergegangen. Auch der Schütze verabschiedet sich allmählich von uns.

Im Westen hat sich Arkturus, der Hauptstern des Bärenhüters, schon deutlich dem Horizont angenähert.

Im Nordosten ist der Fuhrmann jetzt ganz aufgegangen. Auch vom Stier steht jetzt deutlich mehr über dem Horizont, aber aus den Plejaden werden wir wohl noch wenig von ihm sehen können.

Das Herbstquadrad (Pegasus und Andromeda) rücken immer höher.

Im Süden hat Mars den Meridian überschritten, steht aber immer noch sehr günstig für unser Teleskop.

Tief im Süden, noch vor dem Meridiandurchgang, ist das Sternbild Südlicher Fisch zu erkennen. Sein Hauptstern Formalhaut ist einer der hellsten Sterne des Himmels zu sehen (er steht an achtzehnter Stelle), viel mehr werden wir von diesem Sternbild wohl kaum mitbekommen. Die übrigen Sterne sind zu schwach, um sich gegen den horizontnahen Dunst durchsetzen zu können.

Der Große Bär strebt seiner tiefsten Stelle über dem Nordhorizont an.

Die Sterne sind um die 400 Lichtjahre von uns entfernt. Es handelt sich bei ihnen um noch sehr junge Sterne mit einem Alter von etwa 100 Millionen Jahren.


Himmel am 26. OktoberAm 26. Oktober hat der Kopf des Großen Bären die Nordlinie überschritten.

Der Schwan hat inzwischen Abstand vom Zenit genommen, steht aber immer noch sehr hoch.

Im Nordosten macht sich das Sternbild Stier bemerkbar. Die Plejaden (Messier 45) stehen bereits 11 Grad über dem Horizont.

Andromeda und Pegasus sind in idealer Höhe, um die Andromedagalaxie Messier 31 und ihre Begleiter Messier  32 und Messier 110 zu beobachten.

Im Pegasus finden wir, schon fast im Süden, den Kugelsternhaufen Messier 15, den einzigen Kugelsternhaufen des Herbstes, der im Messier- Katalog enthalten ist.

Von den hellen Planeten ist uns nur noch Mars übrig geblieben. Saturn kann nichtmehr gesehen werden.

Auch Neptun und Uranus, beide noch auf der Osthälfte des Himmels, sollten gut zu beobachten sein. Es sind aber auch im Teleskop nur Winzlinge, auch wenn sie in Wirklichkeit rund vier mal größer sind als die Erde.

Die Links bei den aufgeführten Deep-Sky-Objekten verweisen auf die entsprechende Seite von Wikipedia.